Der Tonlé Sap ist ein riesiger See, der Kambodscha beherrscht. In der Trockenzeit bis April mißt er etwa 2.500 Quadratkilometer (=Saarland), und über einen Fluß strömt sein Wasser in den Mekong. In der Regenzeit kehrt sich die Strömungsrichtung des Flusses um, und das Wasser des Mekongs fließt in den Tonlé Sap, der sich dann bis auf 20.000 Quadratkilometer (=Rheinland Pfalz) ausdehnt und drei Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche Kambodschas überdeckt.
Obwohl die Anwohner des Sees ihre Häuser auf Stelzen bauen, müssen sie während der Regenzeit in die Berge umziehen. Ihr Haus nehmen sie dann einfach mit.
Mit dem Boot auf einem der Zubringerflüsse zum See. Ein Junge befreit das Ruder vom Tang.
Das Wasser des Sees ist mit Lehm gesättigt und eines der fischreichsten der Welt.
Es gibt auch Krokodilfarmen.
Statt regelmäßig umzuziehen, kann man gleich ganz auf dem See leben. Hier existieren ganze Städte, die "Floating Villages". Ein Familienboot:
Auf dem Wasser gibt es Schulen, Märkte, Polizeistationen, Billardsalons, Souvenirshops, einfache und luxuriöse Restaurants:
und auch die Wahlpropaganda ist wieder unterwegs.
Eine Besuchergruppe wohlhabender älterer Kambodschaner (vermutlich aus dem Ausland) wedelt mit zentimeterdicken Geldscheinbündeln und verteilt voll Freude das Geld an bettelnde Kinder.























