Im Jahr 520 traf der streitbare Begründer des Zen-Buddhismus, Bodhidharma, aus Indien ein und ließ sich in Kanton nieder, um seine Lehre in China zu verbreiten.
Es wird vermutet, daß er indische Kampfkünste nach China brachte, aus denen das Kungfu entstand. Die indischen Kampfkünste ihrerseits hatten Wurzeln im altgriechischen, olympischen Kickboxen Pankration, welches Alexander der Große seinen indischen Söldnern beibrachte. Abbildungen auf alten griechischen Vasen zeigen eine große Ähnlichkeit zum Kungfu, das später auch nach Japan gelangte und dort die Grundlage des Karate bildete.
Hier leben die buddhistischen Möche heute im "Tempel der sechs Banyanbäume" (liurong si):
Buddhismus und Daoismus koexistierten in China und kopierten sich im Wettbewerb um die Gunst des Volkes und der Würdenträger gegenseitig in den Ritualen und der Tempelausschmückung. Die Kampfkunst der buddhistischen Mönche wurde von daoistischen München mit ihrer alten Heilgymnastik Qigong zu dem heute populären Taiji fusioniert.
Eine daoistische Zeremonie im "Tempel der drei Reinheiten" (sanyuan gong), der schon einige Jahrhunderte in Kanton stand, als Bodhidharma eintraf:

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