Die wegen ihrer Blüten (Sakura) berühmten japanischen Kirschbäume tragen keine eßbaren Kirschfrüchte.
Die wegen ihrer Blüten (Sakura) berühmten japanischen Kirschbäume tragen keine eßbaren Kirschfrüchte.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 22.07.09 um 20:03 in Essen, Türkei | Permalink | TrackBack (0)
Der Ausdruck "Curry" kommt vom tamilischen Wort Kari, das allgemein ein Hauptgericht mit Reis bezeichnet. In Tamil Nadu an der indischen Südostküste ißt man meist vegetarisch, aber auch gerne Coastal Curries: Fishcurries mit rotbrauner, pikanter, schwerer Tamarinden-Sauce. Der Fisch wird vom Catch of the Day ausgewählt:
Als Beilage wird das Fladenbrot Naan serviert, gelbe und schwarze Linsen (Dal), verschiedene Pickles (scharf eingelegte Gemüse),
Coriander Chutney (mit etwas Kokosnuß und Zitrone), hier links auf der Selektion vom Frühstücksbüffet:
Oben in der Mitte der von mir besonders geschätzte indische Kartoffelsalat mit Zwiebeln, Linsen und Senfkörnern.
Das bei uns bekannte gelbe Curry-Gewürz ist ein Export-Artikel, und in Indien selbst nicht gängig:
Curry powder, also known as masala powder, is a spice mixture of widely varying composition developed by the British during the Raj [der Kolonialherrschaft] as a means of approximating the taste of Indian cuisine at home (Wikipedia).
Verfasst von Frank Felix Debatin am 23.07.07 um 09:41 in Essen, Indien, Tamil Nadu | Permalink | TrackBack (0)
Von den Kantonesen heißt es: Außer Möbeln essen sie alles, was vier Beine hat. Außer Flugzeugen essen sie alles, was fliegt. Und frisch muß es sein. Bei vielen Restaurants wählt man nicht von der Speisekarte, sondern direkt aus den am Eingang aufgebauten Kübeln und Eimern mit lebendem Getier. Der Qingping-Markt, direkt am Festlandufer gegenüber der Insel Shamian, ist traditionell der Einkaufsort für diese Delikatessen.
Er galt bis vor kurzem als der blutigste Markt der Welt. Nachdem er als Ursprungsort der tödlichen Lungenkrankheit SARS identifiziert wurde (deren Virus von Fledermäusen stammt und über die hier verkauften Zibetkatzen auf den Menschen übertragen wurden), erließen die chinesischen Gesundheitsbehörden massive Beschränkungen für den Verkauf und die Schlachtung von Wildtieren. Heute geht es in den vielen engen Gassen des Marktes fast gesittet zu.
Das Wetter in Kanton ist regnerisch ...
... auf meinem Weg durch die alten Sträßchen ...
... und Fußgängerzonen ...
... in die moderne Stadt. Diese liegt weiter im Osten und zeigt das bekannte Antlitz aller chinesischen Großstädte: glitzernde Büropaläste, Baustelle um Baustelle, westliche Fast-Food-Ketten. Gegen McDonalds wurde gerade - stellvertretend für hunderte anderer in- und ausländischer Firmen - ein Verfahren wegen Verletzung des Mindestlohns eröffnet. Dieser beträgt hier 7,5 Yuan = 0,75 Euro in der Stunde. Bei der Bewertung ist die um ein vielfaches höhere Kaufkraft zu berücksichtigen. Ein U-Bahn-Ticket kostet 3 Yuan und DVD-Player gibt es ab 130 Yuan. Nur Wohnungen sind teuer und die Quadratmeterpreise mit denen in deutschen Großstädte vergleichbar.
Seit 1. Januar diesen Jahres ist die Benutzung von Mopeds und Motorrädern in Guangzhou verboten. Die Anzahl von Verkehrsunfällen soll dadurch deutlich zurückgegangen sein.
Heute geht es zurück nach Europa. Tschüß und vielen Dank fürs Lesen!
Verfasst von Frank Felix Debatin am 12.04.07 um 09:26 in China, Essen, Guangzhou, Kanton, Märkte | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Nationalgericht ist die leckere Nudelsuppe phở bò.
Rindfleisch und Kräuter werden erst im letzten Moment vor dem Servieren hinzugegeben.
Die vietnamesische Küche ist leicht und mild und zählt zu den besten Küchen der Welt. Man verwendet viele frische Kräuter wie Minze und Thai-Basilikum sowie die berüchtigte Fischsauce nước mắm (über deren Herstellung man nicht nachdenken darf, will man den Appetit behalten). Typisch sind auch die zahlreichen Varianten von aus Reis hergestellten gefüllten Pfannenkuchen und Frühlingsrollen (bánh).
Alles Grund genug, einen Kochkurs zu besuchen. Dieser beginnt mit einem Einkauf auf dem Markt (der leider gerade unter Wasser steht).
Blick in die Kochschule.
Der maître de cuisine demonstriert die Herstellung eines mit warmem Tintenfisch-Salat gefüllten Ananasboot.
Natürlich dürfen ein paar Spezialitäten auf der vietnamesischen Speisekarte nicht fehlen:
Verfasst von Frank Felix Debatin am 24.03.07 um 05:47 in Essen, Märkte, Vietnam | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Saté: Grillspießchen mit Erdnußsauce.
Omnipräsent ist außerdem Nasi Goreng (Reis gebraten), serviert mit Krupuk (Krabbenchips), Saté und Spiegelei.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 06.05.05 um 18:34 in Bali, Essen, Indonesien | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Nach drei Wochen China wird man mir verzeihen, daß ich einen Besuch in Little India dem sonst obligatorischen Besuch der Chinatown Singapurs vorziehe. Schon in der U-Bahn-Station spürt man ein leichtes Gewürzaroma in der Nase.
Man sieht viele indische Damen im besten Alter mit ausladendem Becken unter dem Sari. Sie decken sich mit Goldschmuck und bunten Tüchern ein.
Der Hinduismus ist hier zu Hause,
wie auch der Islam,
und natürlich die indische Küche. Mein Chicken Biryani wird direkt auf dem Bananenblatt serviert. Am Nebentisch wird der Reis und Fisch ohne Besteck verzehrt, nur mit den Händen. Ich schließe mich dieser Sitte bewußt nicht an.
Morgen weiter nach Indonesien.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 28.04.05 um 13:20 in Essen, Singapur, Straßen, Tradition | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Man nehme einen großen Becher mit geschredderten Eiswürfeln und streue darauf Rosinen, frische Melonen- und Ananasstückchen, Erdbeeren.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 24.04.05 um 06:42 in China, Essen, Kunming, Yunnan | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Lijiang, die Hauptstadt der Naxi, besteht aus einer Alt- und einer Neustadt, die strikt von einander abgegrenzt sind. Die ursprüngliche Besiedelung des Gebiets durch die Naxi geht auf die Zeit der Han-Dynastie (200 v.Chr.) zurück. Der Bau der Altstadt wurde gegen Ende der Song-Dynastie begonnen, und ihre heutige Anlage ist etwa 800 Jahre alt. Lijiang liegt vorteilhaft an der Kreuzung der südlichen Seidenstraße und der nordwestlich verlaufenden "Tibet-Pferdestraße", am Fuße des 5600 Meter hohen yulong xueshan (sprich "ülung hsüeschann", Jadedrachen-Schneebergs). Die Naxi selbst haben die Pferde nach China gebracht. Mehr über die äußerst eigenartige Naxi-Kultur folgt später!
Es ist erstaunlich schwierig, aussagekräftige Informationen über Lijiang zu bekommen. Die europäischen Alternativreiseführer fokussieren sich auf die Aufzählung von günstige Unterkünften für Rucksacktouristen, und die chinesischen in Ah!-und-Oh!-Statements wie der Aufnahme Lijiangs ins Weltkulturerbe der Unesco oder dem letzten Besuch von Jiang Zemin.
Vor etwa zehn Jahren gab es ein schweres Erdbeben, das Teile der Altstadt beschädigt und die weniger robuste Neustadt stark zerstört hat. Nach Wiederaufbau und Restaurierung wurde Lijiang zum Touristenzentrum ausgebaut, und es gibt wohl keinen Ort auf der Welt mit mehr Souvenirshops als hier. Westliche Touristen sind dennoch selten. Die meisten sind Angelsachsen und Franzosen, Deutsche gibt es praktisch keine. Nicht alle Touristen sind willkommen.
Es ist schwer, Fotos in Lijiang zu machen, wegen der schmalen Gassen und der vielen Touristen. Insbesondere am Tag kommt die Kamera meines Mobiltelefons nicht mit den hohen Kontrasten zu recht. Ich hoffe, meine Abendfotos...
.. können einen Eindruck vermitteln.
Zum Abendessen gibt es Pfannenkuchen nach Lijiang-Art.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 18.04.05 um 12:45 in China, Essen, Lijiang, Minderheiten, Sehenswürdigkeiten, Yunnan | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Der zentralasiatische und nomadische Einfluß ist in Dali schon deutlich zu spüren. Meine Vorspeise, eine lokale bai-Spezialität: Fritierte, dünne Käsescheiben. Man tunkt sie in Zucker. Die eigentlichen Chinesen (han) essen praktisch keinen Käse.
Von der Kleidung läßt sich schwer auf die Abstammung schließen. Diese junge Dame ist dennoch typisch für das Aussehen der Menschen in Dali. Ich hoffe daher, mit ihr eine echte bai präsentieren zu können!
In den Straßen von Dali werde ich regelmäßig von Mütterchen in traditionellen Kostümen angesprochen. Sie tragen Proben von Batikstoffen oder Postkarten mit sich. Diese dienen aber nur als Alibi, tatsächlich wollen síe mir "Hasisa" verkaufen. Ich muß zum Friseur!
Verfasst von Frank Felix Debatin am 16.04.05 um 07:46 in China, Dali, Essen, Menschen, Minderheiten, Tradition, Yunnan | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Ein alter Mann hat auf dem Bürgersteig eine Kiste mit vielen, sorgfältig gefalteten Umschlägen aufgebaut. Auf der Kiste sitzen zwei Kanarienvögel. Spendiert man einen Yuan, dann riecht ein Kanarienvogel an dem Geldschein, hüpft über die Umschläge und wählt einen davon mit dem Schnabel aus. Den Umschlag bekommt man dann, er enthält eine Glücksbotschaft.
Dieser Straßenverkäufer bastelt Tiere und Kunstwerke aus Bambus.
Es gibt hier sehr aromatische Pilze, vom Geschmack ähnlich wie Steinpilze. Asiatische Küche mit Steinpilzaroma ist zunächst überraschend, aber die Nudelsuppen mit Pilzen schmecken sensationell!
Das Universitätsviertel nördlich des Green Lake Parks ist sehr belebt und wirkt wohlhabend. Diese nette Bäckerei in der Yuantong-Straße hat eine große Auswahl wenig authentischer Leckereien.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 10.04.05 um 10:11 in China, Essen, Kunming, Menschen, Straßen, Yunnan | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Das Zentrum Kunmings wird rücksichtslos modernisiert. Es gibt nur noch wenige alte Gassen wie diese.
Haustiere zum Verkauf (keine Sorge, nicht zum Essen!).
Die modernen Straßen Kunmings sehen so aus:
Die schwarzen Beeren sind etwas länglicher als Brombeeren und schmecken viel süßer.
Auf der Suche nach dem alten Kunming empfiehlt mein Reisefüher die muslimische Altstadt. Eine böse Überraschung: Sie wird gerade abgerissen.
Zwischen den Trümmern stehen nur noch ein paar klägliche Stände ...
...ein muslimisches Restaurant um die Ecke.
Die muslimische Küche habe ich vor zwei Tagen schon probiert und war nicht begeistert. Daher geht es stattdessen ins French Café, hier gibt es Pastis...
... und Wireless Internet. Hier sitze ich gerade, lese Nachrichten und schreibe mein Weblog.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 08.04.05 um 11:01 in China, Essen, Kunming, Märkte, Straßen, Yunnan | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Thailands Essen ist das beste der Welt. Bangkoks Straßen sind gesäumt mit kleinen fahrbaren Küchen, die auf dem Bürgersteig unzählige verschiedene Snacks aus frischsten Zutaten kochen und brutzeln. Es ist nicht selten, daß die Zutaten noch leben, und im letzten Moment die Flucht ergreifen. Sie fallen dann einer Straßenkatze zu Opfer.
Natürlich gibt es auch zahllose wunderbare Restaurants. Unten mein erstes Abendessen, gegrillte Minikrebse (ganz, sehr knusprig) in Papaya-Salat. Die Spezialität des Restaurants sind Snakeheads in Curry.
Nächsten Mittag eine Fishballs-Nudelsuppe. Fishballs sind eine Art Knödel aus Butterfisch.
Gestern wurde ich von der Marketing-Abteilung eines mit meinem konkurrierenden Hotels eingeladen, ihr Buffet zu probieren.
Rechts die Chefin Jariya. Das Mädchen hinten links saß neben mir, ihren Namen habe ich leider nicht behalten. Sie begrüßte mich mit der Bemerkung, daß sie ihre Chefin liebe, weil sie aussähe wie ihre Mutter, Jariya sie aber hasse, weil sie die Schönste im Office wäre. Ihre Chefin kontert, sie hätte Segelohren (stimmt), und wenn es richtig heiß wäre, würde sie ihnen damit Luft zu wedeln, so daß sie keinen Ventilator bräuchten. So tratschen sie den ganzen Abend weiter, und nach dem Essen setzt sich das Mädel für ein paar Minuten auf den Schoß der Chefin, und schlingt ihre Arme um deren Hals. Die Chefin sagt, sie hätte ihr das verboten, aber sie würde nicht davon lassen. Tom, ganz links, ist angeblich ihr Boyfriend, was sie aber bestreitet. Er stellt fest, daß er und ich beide Namensvettern unter Comic-Katzen haben, wobei er "Tom und Jerry" haßt, weil Tom immer den Kürzeren zieht.
Trotz ihrer offensichtlichen Übermüdung nach 15 Stunden Arbeit und meinen verzweifelten Versuchen sie davon abzubringen, besteht Jariya darauf, mich zurückzufahren. Tatsächlich schläft sie im Verkehrsstau am Steuer ein, und ich muß sie aufwecken.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 02.04.05 um 10:08 in Bangkok, Essen, Menschen, Straßen, Thailand | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Kurz nach sechs verläßt der Frühaufsteher motiviert sein voll-klimatisiertes Zuhause zum Spaziergang im Lumpinipark in der morgendlichen Brise.
Aber weit gefehlt! Tropische Hitze: das Thermometer an der Straße zeigt bereits 28 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit. Die Frühsportgruppen im Park tragen einheitliche Sportbekleidung, orangene, lila, weiße, rote T-Shirts, wohl um die Beitragszahler vom Passanten zu unterscheiden.
Praktiziert wird Taiji, Kung Fu, Yoga, Gewichtheben und vieles anderes. Vereinzelt ragen Westler aus den Taiji-Gruppen heraus, verzweifelt bemüht, trotz Hitze und drohendem Kreislaufkollaps ihre Qi-Energie würdevoll zu entfalten. Auch die Asiaten schwitzen, aber geschickt kaschiert durch geeignete Kleidung, die Schweißflecken nur aus der Nähe sichtbar macht.
Meine Akklimatisierung möchte ich langsam angehen. Rückzug zum Frühstück!
Das Buffet bietet auschließlich Vollwertkost. Frisches Obst (sehr lecker die Mangos), Vollkornmüsli, Vollkornmuffins, Vollkornkokoswaffeln. Das ultramoderne Hotel ist neu eröffnet und unfaßbar trendy und stylish. Das Hotelpersonal trägt japanische Designerklamotten, die CD-Kollektion im Zimmer bietet Miles Davies, Jazzmatazz, Velvet Underground und PJ Harvey. Im Schrank finde ich eine Yogamatte. Statt altmodischer Massage gibt es Reflexologie im Shambhala-Center. Vielleicht treffe ich später Tom Cruise oder Cameron Diaz beim Milkshake.
Aus der Zeitungslektüre: Premierminister Thaksin muß offen eingestehen, zu hart gegen die Unruhen im muslimischen Süden vorgegangen zu sein. Die Bangkok Post berichtet aber auch im Detail über das Geschehen hinter den Kulissen: zum ersten Mal seit fünf Jahren geht der Premierminister nicht zur Geburtsfeier von Mr. Sanoh, dem inoffiziellen "Königsmacher" seiner Partei. Dieser ist tief gekränkt und gibt zu Protokoll: "He [der Premier] doesn't like us anymore, so it is good he is not coming".
Verfasst von Frank Felix Debatin am 31.03.05 um 05:57 in Bangkok, Essen, Parks, Thailand | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Eric, ein junger Amerikaner,

feierte seinen 19. Geburtstag. Die sehr gemischte Gesellschaft war im Hinterraum eines chinesischen Restaurants versammelt: vom Roadie der Beastie Boys mit Megaphon und einer handvoll amerikanischer Girlies über ein oder zwei Kungfu-Meister ("Wushu") bis zu eher förmlichen chinesischen Studenten der Sportwirtschaft sowie einer wie eine Wiener Oma gekleideten 24-jährigen aus Guangzhou (Kanton), die uns mit raffinierten Papierfaltkunstwerken beeindruckte.

Hier die obligatorische Sahnetorte.

Danach ging's über den Umweg einer Bar, wo wir noch ein paar bärtige kalifornische Rapper auflasen, in einen Nachtclub. Der hatte geschlossen, doch der Besitzer war schnell überredet, seinen Club für uns zu öffnen. Eric und der Roadie übernahmen das DJ-Pult, und stellten aus den mit Chinesisch beschrifteten CDs ein halbwegs tanzbares Musikprogramm zusammen. Auf der Tanzfläche wurden abwechselnd Kungfu-Akrobatik-Einlagen und Breakdance dargeboten, unter großem Applaus der mittlerweile recht ausgelassenen Gesellschaft.
In China spricht man etwas ältere Männer mit "Onkel" an, und um einiges ältere Männer mit "Opa". Da ich mich schon mindestens als Onkel gefühlt habe, habe ich mich bald verabschiedet. - Sorry für die schlechte Bildqualität, aber die Kamera (mein Telefon) hat weder Zoom noch Blitz.
Verfasst von Frank Felix Debatin am 06.11.04 um 04:45 in China, Essen, Menschen, Nachtleben, Peking | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Nichts fürchtet der Peking-Erstbesucher so sehr wie das Taxi. Wilde Gerüchte halten sich beharrlich: 1) der Taxifahrer versteht nichts, 2) die Preisfestsetzung ist willkürlich, 3) der Ortsunkundige wird um die Stadt kutschiert, und dann in der Pampa ausgesetzt. Hier ist ein solches Ungetüm:

Also, es ist nichts dran. 1) mag sein, manche Fahrer können wohl nicht mal lesen, aber ich kenne niemand, der mir 2) oder 3) bestätigen konnte. Ich finde: Pekinger Taxis die besten der Welt. Hand raus, sofort hält eines, kennt der Fahrer das Hotel nicht, fragt er einen anderen, das Taxameter wird angeworfen, man wird ohne Rücksicht auf Verluste auf dem kürzesten und schnellsten Weg wie ein Staatsgast zum Ziel transportiert, das Trinkgeld wird (beim 1. Übergabeversuch) höflich abgelehnt. Billig ist es allemal. Es gibt verschiedene Preisstufen, die durch ein blaues Schild am hinteren Fenster ausgezeichnet werden. Für die teurere Preisstufe ist eine regelmäßige Desinfektion des Taxis vorgeschrieben.
Themenwechsel. Das gibts zum Frühstück: hinten links die Suppe mit Teigtaschen, vorne Spiegelei sunny side down mit Sojasoße und Reis, dann noch ein Minimuffin, Melone und zwei kleine Rosinenbrötchen.

China verabschiedet sich für heute mit einem herzlichen Gruß!

Verfasst von Frank Felix Debatin am 21.10.04 um 14:52 in China, Essen, Menschen, Peking, Straßen | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)