Abgelegen in den Bergen und Regenwäldern von Xishuangbanna, nahe der burmesischen und laotischen Grenze, liegt ein abgeschiedener, 860 Hektar großer botanischer Garten, der 1959 von einem berühmten chinesischen Botanikprofessor gegründet wurde. Hier sollen 500 verschiedene Arten von Mangobäumen wachsen und 200 verschiedene Ingwersorten.
Der Professor hat im hiesigen Dschungel den seit 1500 Jahren in China als ausgestorben geltenden Drachenblutbaum entdeckt und kultiviert. Er ist mit dem Kautschukbaum verwandt, und ritzt man ihn an, tritt ein rote Flüssigkeit heraus, die zu medizinischen Zwecken verwendet wird:
Viele spektakuläre Pflanzen gibt es in dem Garten zu sehen. Eine Blume, die je nach Tageszeit ihre Farbe wechselt, eine Frucht, die ihren Geschmack ändern kann (von süß nach sauer und zurück), das "Tanzende Gras", das sich bewegt, wenn man ihm vorsingt, und viele Merkwürdigkeiten mehr.
Diese ca. 20cm lange Blüte erinnert an einen bunten Magen:
Sie faltet sich irgendwann auf, und sieht dann aus wie ein zum Trocknen aufgehängter Waschlappen.
Die folgende Palme hat ganz unterschiedliche männliche und weibliche Exemplare. Das linke ist tatsächlich das Männchen, und das lange dünne das Weibchen.

























