Hội An ist eine Kleinstadt in Zentralvietnam, die vom 15. bis zum 19. Jahrhundert eine führende Hafen- und Handelsstadt der Region war. Japanische und chinesische Händler lebten hier in eigenen Vierteln, getrennt durch eine (heute berühmte) Brücke.
Viele alte Gebäude - Tempel, Versammlungshallen, Wohnhäuser - sind erhalten...
... und restauriert. Sie beherbergen dann Touristenläden, wie zum Beispiel Schneider mit recht eigentümlicher Mode:
Geschäftstüchtig waren die Bewohner von Hoian schon immer - insbesondere natürlich die Händler aus Kanton. In ihrer Versammlungshalle findet sich eine schöne Darstellung der Legende der drei heiligen Könige: mit einem Inder, einem Chinesen und einem zentralasiatischer Buddhisten (vielleicht ein
Mongole).
Die Kantonesen waren Seefahrer, wie diese Wandillustration aus der gleichen Halle zeigt:
Weiter draußen, vor der Stadt ... ein Blick auf der Lagune von Hội An...

... ein altes Fischer-Ehepaar, daß für fotografierende Touristen posiert und damit sehr gut verdient ...
... Wasserkühe ...
... und ein Lotusteich.