Borders Group, die mit 1200 Filialen nach Barnes&Noble größte Buchhandlungskette der Welt, hat innerhalb weniger als einem Jahr 15 Millionen Mitglieder für ihr Bonusprogramm gewonnen. Woher kommt dieser Erfolg?
Zunächst ein Blick auf die Basisstruktur des Programms Border Rewards. Die Umsätze eines Mitglieds werden registriert und qualifizieren zu sogenannten Holiday Saving Rewards und Personal Shopping Days:
- Holiday Saving Rewards: Für alle Umsätze eines Jahres gibt es einen Bonus von 5%, der in der Wintersaison (November-Januar) auf Neukäufe angerechnet werden kann,
- Personal Shopping Day: Macht ein Mitglied mehr als $150 Umsatz in einem Monat, erhält es einen Personal Shopping Day, an dem es einen Tag lang 10% Rabatt auf alle Einkäufe bekommt.
Neu sind die Borders Dream Rewards. Jedes Jahr werden vier Wettbewerbe unter den Mitgliedern gestartet. Im ersten Wettbewerb geht es um den Wiederaufbau von New Orleans. Mitglieder schreiben Liebesbriefe an New Orleans, und der Sieger gewinnt einen Aufenthalt in New Orleans, mit Teilnahme an einem Jazzfestival, persönlicher Begegnung mit einem prominenten Musiker, und der Möglichkeit zu karitativer Betätigung vor Ort. Als Partner ist Sony BMG mit im Boot.
Borders bringt die Differenzierung auf den Punkt:
"There are a lot of different loyalty programs out there, but this makes us just a little different than some of our competitors," said Ann Binkley, project manager for Borders' Dream Rewards program. "It's got a coolness factor" other programs don’t have.
(Quelle: PromoMagazine).
Zum Vergleich: Das Mitgliederprogramm des ärgsten Konkurrenten Barnes&Noble ist lieblos gestaltet und bietet einen E-Mail-Newsletter plus Rabatte und Coupons auf aktuelle Bestseller. Offenbar kann damit die Zielgruppe nicht gelockt werden, denn sie verlangt Attraktivität und Themenrelevanz. Die Integration von kulturellen Angeboten in das Kundenbindungsprogramm bei Borders hingegen ist beispielhaft.







