Das indonesische Nationalgericht Nasi Goreng (wörtlich: Bratreis) wird mit Saté-Spießchen, Krupuk (Krabbenchips) und Spiegelei serviert. Zur Zubereitung gibt es den Live-Mitschnitt meiner Sendung auf 1000MIKES, daher hier noch die Zusammenfassung zum Nachkochen.
Vorab bitte Reis kochen, denn er soll abgekühlt und trocken weiter verwendet werden.
Saté-Spießchen
Currypaste herstellen: Ingwer, Knoblauch, Chili kleinhacken, Kurkuma und weitere Currygewürze nach Lust und Laune (z.B. Muskatnuß, Kreuzkümmel, Koriander) dazu, pürieren.
Zwei Drittel der Paste verwenden, um das in Würfel geschnittene Fleisch für die Spießchen zu marinieren. Als Fleisch ist alles erlaubt, wobei die traditionellen Varianten Schildkröte, Krokodil und Schlange hier schwerer zu organisieren sind.

Das dritte Drittel dient als Basis der Erdnußsoße. Dazu pürieren wir zwei Handvoll Erdnüsse, die verbliebene Paste, zwei Eßlöffel Sojasoße, und kochen den Mix mit soviel Kokosmilch auf, daß die gewünschte Konsistenz angenommen wird. Abschmecken mit Rohrzucker, vietnamesischer Fischsoße und Limettensaft.
Die marinierten Würfel aufspießen, und in der Pfanne grillen.
Das Nasi Goreng
Zwiebeln, Knoblauch und Chili (oder Sambal Oelek) in Erdnußöl oder Sojaöl anbraten. Gemüse und Fleisch zugeben - alles erlaubt, was halt gerade da ist, je nach Zutat halbgar braten. Krabben machen sich natürlich besonders gut. Eine Tasse Sojasoße mit einem großen Eßlöffel Kurkuma mischen, dazugeben, etwas einkochen lassen. Den Reis dazugeben, und schön anbraten. Etwas Röstaromen gehören dazu.
Fertigstellung
Ein Spiegelei pro Teller braten, das Nasi Goreng mit Spiegelei und Spießchen und Krupuk anrichten, mit etwas Kräutern (Koriander) und Limetten garnieren. Guten Appetit!
Kommentare